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Reservationssysteme im Vergleich: Diese Kriterien zählen

  • 31. Aug.
  • 4 Min. Lesezeit

Das Telefon klingelt mitten im Mittagsservice, gleichzeitig steht ein Gast unangemeldet an der Tür, und irgendwo liegt noch ein Zettel mit einer Reservation von gestern Abend, die niemand ins System übertragen hat. Wer ein Restaurant führt, kennt diese Situation gut. Ein Reservationssystem verspricht Abhilfe, doch die Auswahl auf dem Markt ist unübersichtlich, und die Angebote lassen sich kaum vergleichen, wenn jeder Anbieter unterschiedliche Begriffe für dieselben Funktionen verwendet.

Dieser Leitfaden ordnet die Kriterien, die bei der Wahl eines Reservationssystems wirklich zählen, unabhängig vom Anbieter. Es geht nicht um eine Rangliste, sondern um die Fragen, die in jede Offertenanfrage gehören.


Warum ein Reservationssystem heute zum Betrieb gehört

Gäste erwarten, jederzeit online reservieren zu können, nicht nur während der Öffnungszeiten am Telefon. Gleichzeitig verändert sich die Arbeit am Empfang: Wer Reservationen manuell in einen Tischplan aus Papier oder ein separates Kalendertool überträgt, verliert Zeit und macht Fehler, gerade an stark gebuchten Abenden.

Der Nutzen zeigt sich vor allem an den Übergängen. Eine Online-Reservation, die nur eine Bestätigungsmail auslöst, hilft dem Gast. Eine Reservation, die direkt im Tischplan des Service ankommt und den Namen des Gastes an den richtigen Tisch bringt, hilft zusätzlich dem Betrieb.


Reservationssysteme im Vergleich: Die Marktlage in der Schweiz

Anders als bei Kassensystemen, wo grosse internationale Anbieter den Schweizer Markt prägen, ist die Lage bei Reservationssystemen offener. Kein einzelner Anbieter dominiert die Suchergebnisse für Begriffe wie Reservationssysteme oder Tisch reservieren, und die Angebote reichen von einfachen Kalender-Plugins bis zu Lösungen, die Reservation, Tischplan und Kasse verbinden. Für Restaurants bedeutet das: Der Vergleich lohnt sich, weil die Unterschiede im Funktionsumfang und in der Anbindung an die übrige Technik im Betrieb gross sind.


Reservationssysteme im Restaurant: Kellnerin serviert an einem reservierten Tisch im Gastraum

Acht Kriterien für die Anbieterwahl

Eine seriöse Anbieterliste mit Preisen lässt sich ohne bestätigte Zahlen nicht veröffentlichen. Diese Checkliste ersetzt sie: Wer die folgenden Punkte bei jeder Offerte abfragt, macht Angebote vergleichbar, die auf den ersten Blick völlig unterschiedlich aussehen.

Kriterium

Warum es zählt

Worauf du achtest

Online-Buchung rund um die Uhr

Ein Grossteil der Reservationen entsteht ausserhalb der Bedienzeiten am Telefon.

Ist eine Buchung auch nachts und am Ruhetag möglich, ohne Wartezeit auf eine Antwort?

Anbindung an Tischplan und Kasse

Reservationen, die manuell übertragen werden, kosten Zeit und produzieren Fehler.

Landet die Reservation automatisch am richtigen Tisch, inklusive Gastname?

Schutz vor No-Shows

Unbesetzte reservierte Tische kosten an stark gebuchten Abenden echten Umsatz.

Gibt es Erinnerungen per E-Mail oder SMS, wahlweise mit Kreditkarten-Garantie?

Verbundene Tische für Gruppen

Grössere Gesellschaften brauchen mehrere Tische unter einer Reservation.

Lassen sich Tische zu einer Gesellschaft zusammenfassen, mit gemeinsamer Übersicht?

Eigener Auftritt statt Fremdmarke

Eine Buchungsseite im fremden Design wirkt wie eine Weiterleitung, nicht wie der eigene Betrieb.

Läuft die Buchungsseite im eigenen Erscheinungsbild, mit Logo und Farben?

Echtzeit-Belegungsübersicht

Wer die Auslastung erst am Abend sieht, kann nicht mehr gegensteuern.

Zeigt das System die Belegung live, im besten Fall mit Prognose?

Kosten und Vertragsbindung

Provisionsmodelle pro Reservation summieren sich bei hoher Auslastung schnell.

Fixkosten, Gebühr pro Reservation und Mindestlaufzeit konkret erfragen.

Support auf Deutsch

Ein Ausfall am Freitagabend duldet keine Rückmeldung erst am Montag.

Erreichbarkeit an Abenden und Wochenenden schriftlich zusichern lassen.


Wie die Reservation bis zum Tisch durchgängig wird

Der grösste Zeitgewinn entsteht nicht durch das Reservationssystem allein, sondern durch die Anbindung an den Service. Bei Jamatu übernimmt JamWaiter den Gastnamen direkt aus der Online-Reservation an den Tisch, aus Gast 2 wird Herr Meier. Verbundene Tische führen grössere Gesellschaften über einen Haupttisch, und die Belegungsübersicht zeigt live, wie voll das Haus ist, mit Prognose für den weiteren Abend.

Das Reservations-Widget läuft dabei im eigenen Erscheinungsbild der Website, mit Logo und Farben des Betriebs, nicht im Design eines Fremdanbieters.

Wer zusätzlich über die Selbstbestellung der Gäste nachdenkt, findet Grundlagen im Leitfaden zu QR-Code-Speisekarte und Selbstbestellung. Wer die Kasse selbst noch hinterfragt, findet die Kriterien dafür im Kassensysteme-Vergleich.


Wie Jamatu das löst

Jamatu verbindet die Online-Reservation mit dem Tischservice: JamWaiter ist das Kassensystem für den Tischservice, läuft auf den Geräten, die im Betrieb bereits vorhanden sind, und übernimmt Gastnamen und Tischzuordnung direkt aus der Reservation. Für die Selbstbestellung der Gäste per QR-Code steht JamOrder kostenlos zur Verfügung, ohne Lizenz-, Einrichtungs- oder Monatsgebühr.

JamWaiter kostet CHF 40 pro Monat bei Jahresvorauszahlung, sonst CHF 49, lässt sich online abschliessen und jederzeit auf Monatsende kündigen, ohne Mindestlaufzeit. JamTerminals sind kostenlos nutzbar, sofern der Betrieb sie mindestens sechs Monate einsetzt. Bei einer Kündigung mit späterer Rückkehr bleiben Daten und Einrichtung erhalten.

Details zum Kassensystem für den Tischservice gibt es unter JamWaiter, zur Selbstbestellung unter JamOrder. Ein kurzes Gespräch klärt meist schneller als jede Offerte, wie die Reservation in deinem Betrieb bis zum Tisch durchgängig wird.


Häufig gestellte Fragen

Brauche ich als kleines Restaurant überhaupt ein Reservationssystem?

Das hängt von der Zahl der Reservationen ab, nicht von der Betriebsgrösse. Sobald das Telefon während des Service klingelt und Reservationen auf Zetteln landen, lohnt sich die Umstellung, unabhängig davon, wie viele Tische der Betrieb hat.

Die Preismodelle unterscheiden sich stark, von kostenlosen Basisversionen bis zu einer Gebühr pro Reservation. Verlässliche Zahlen liefert nur die Offerte für den eigenen Betrieb, deshalb lohnt sich der Blick auf die Konditionen der jeweiligen Produktseite.

Am wirksamsten sind automatische Erinnerungen per E-Mail oder SMS vor dem reservierten Termin, bei grösseren Gesellschaften ergänzt um eine Kreditkarten-Garantie. Ein System ohne diese Funktion verlagert das Problem nur zurück ans Telefon.

Bei Jamatu ja: Das Reservations-Widget übernimmt Logo und Farben des Betriebs und lässt sich hell oder dunkel einstellen, damit es wie ein Teil der eigenen Website wirkt und nicht wie eine Weiterleitung.

Im besten Fall direkt: JamWaiter übernimmt den Gastnamen aus der Reservation an den Tisch und zeigt die Belegung des Hauses live an. Getrennte Systeme für Reservation und Kasse bedeuten dagegen doppelte Erfassung und zwei Ansprechpartner.


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