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KI-Assistentin im Kassensystem: Jonida beantwortet Fragen mitten im Service

24. Aug.
5 Min. Lesezeit

Freitag, kurz nach acht. Tisch 7 möchte getrennt zahlen, drei Personen, zwei Karten und einmal bar. Die Aushilfe, die seit zwei Wochen im Service ist, hat das so noch nie gemacht. Die Chefin steht am Pass, die Kollegin trägt gerade aus. Also fragt sie trotzdem, und für einen Moment stehen zwei Leute still.

In genau solchen Momenten entscheidet sich, wie gut ein Kassensystem im Alltag wirklich ist. Nicht in der Offerte und nicht in der Demo, sondern dann, wenn jemand eine Frage hat und niemand Zeit hat, sie zu beantworten. Für diesen Moment gibt es Jonida: eine KI-Assistentin, die mit dem August-Release in JamWaiter und in OrderAdmin steckt und nichts extra kostet.


Das Problem ist nicht die Software, sondern der Zeitpunkt

Jedes ordentliche Kassensystem hat ein Hilfe-Center. Das Problem ist nur: Wer mitten im Service steht, liest nichts. Wer eine Frage hat, hat drei Möglichkeiten, und alle drei kosten etwas.

  • Jemanden fragen. Die schnellste Antwort, aber sie unterbricht eine zweite Person, und zwar meistens genau dann, wenn diese am wenigsten Zeit hat.

  • Nachschlagen. Sauber, aber es dauert: App verlassen, Suchbegriff finden, den richtigen Artikel erwischen. Am Freitagabend passiert das nicht.

  • Es einfach probieren. Der häufigste Weg, und der teuerste. Aus einer falsch gesetzten Stornierung wird eine Korrektur im Tagesabschluss.

Dazu kommt, dass sich das Team in der Gastronomie schneller dreht als in fast jeder anderen Branche. Einarbeitung passiert nebenbei, während der Betrieb läuft, oft von jemandem, der selbst gerade erst sicher geworden ist. Wissen, das nur in den Köpfen von zwei, drei Leuten steckt, ist an deren freien Tagen nicht verfügbar.

Und es endet nicht beim Service. Auch im Backoffice tauchen Fragen auf, die man ungern zum zehnten Mal stellt: Wie hänge ich eine Bonvorlage an einen anderen Drucker? Wo stelle ich ein, dass ein Artikel nur mittags erscheint? Auch dort ist die Antwort meistens dokumentiert und trotzdem nicht zur Hand.


Was Jonida ist

Jonida ist eine KI-Assistentin, die direkt in die Apps eingebaut ist: in JamWaiter am Tisch und in OrderAdmin im Backoffice. Man tippt die Frage in normaler Sprache ein, so wie man sie einer Kollegin stellen würde, und bekommt in Sekunden eine Antwort mit einer Schritt-für-Schritt-Erklärung.

Typische Fragen aus dem Betrieb:

  • «Wie teile ich eine Rechnung?»

  • «Wie gebe ich einen Rabatt?»

  • «Wie drucke ich den Schichtbericht?»

  • «Wie storniere ich einen bereits bezahlten Artikel?»

  • «Wie öffne ich einen abgeschlossenen Tisch wieder?»

Zwei Dinge unterscheiden das von einem Suchfeld. Erstens enthält die Antwort einen Link direkt auf den passenden Screen: nicht «gehe zu den Einstellungen und dann», sondern ein Knopf, der genau dorthin führt. Zweitens verlinkt sie den ausführlichen Artikel im Hilfe-Center, der sich innerhalb der App öffnet, ohne dass jemand den Browser suchen muss.

Wo sie sitzt, richtet sich nach dem Gerät. Auf dem Tablet öffnet sich Jonida als schmales Panel am rechten Rand, der Arbeitsbereich mit den Tischen bleibt dabei sichtbar, weil eine Antwort wenig nützt, wenn sie den Bildschirm verdeckt, auf dem man sie umsetzen soll. Auf dem Handy kommt sie als Blatt von unten, erreichbar über das Mehr-Menü. In OrderAdmin ist sie ein zusätzlicher Modus in der Hilfe-Seitenleiste, neben dem Blättern in der Dokumentation und dem Chat mit dem Support.


KI-Assistentin im Kassensystem: Servicemitarbeiterin zeigt einer neuen Kollegin etwas auf dem Tablet

Woher die Antworten kommen

Jonida erfindet nichts. Sie greift auf die Dokumentation zu, sucht dort die passenden Stellen und formuliert daraus eine Antwort. Die Dokumentation ist die Quelle, nicht das allgemeine Weltwissen eines Sprachmodells. Das klingt nach einer Einschränkung und ist der eigentliche Punkt: Eine Antwort, die zu deiner Version der App passt, ist mehr wert als eine, die irgendwo im Internet einmal gestimmt hat.

Sie weiss dabei auch, wo du gerade bist. Fragst du aus der Tischübersicht heraus, sucht sie zuerst dort, wo Fragen aus der Tischübersicht üblicherweise hingehören. Und wenn sie eine Frage nicht sicher beantworten kann, sagt sie das, statt zu raten. Statt einer erfundenen Antwort kommt dann das Angebot, an den Support zu übergeben.


Vier Wege, wenn eine Frage auftaucht

Weg

Was er kostet

Wann er passt

Jemanden im Team fragen

Zwei Leute stehen still, oft im ungünstigsten Moment

Bei Fragen zum Betrieb und zu Abmachungen im Haus

Im Hilfe-Center nachschlagen

Suchen, lesen, den richtigen Artikel finden

Vor der Schicht und bei der Einarbeitung

Den Support kontaktieren

Wartezeit, der Fall muss geschildert werden

Bei Störungen und allem, was nur der Support lösen kann

Jonida fragen

Ein paar Sekunden auf dem Gerät, das ohnehin vor einem liegt

Bei Bedienfragen mitten im Betrieb

Die letzte Zeile ist der eigentliche Gewinn: Fragen, die früher an einer Kollegin hängen blieben, kosten jetzt niemanden sonst etwas.


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Sie lernt mit euch

Unter jeder Antwort steht die Frage, ob sie geholfen hat. Wer «nein» antippt, kann in einem Satz sagen, was gefehlt hat. Diese Rückmeldungen sind kein Feigenblatt, sondern die Grundlage dafür, welche Dokumentation als Nächstes überarbeitet wird.

Der zweite Teil betrifft die Übergabe. Wenn Jonida unsicher ist oder das Feedback zeigt, dass die Antwort nicht getaugt hat, kann die Anfrage an das Support-Team weitergereicht werden. Das Team antwortet im selben Chat, mit dem bisherigen Verlauf vor Augen. Niemand muss seine Frage ein zweites Mal von vorne erzählen.

Fragen, die niemand beantworten konnte, sind gleichzeitig die ehrlichste Liste der Lücken in der eigenen Dokumentation. Genau die werden geschlossen.


Was Jonida heute noch nicht kann

Jonida startet als Beta. Das ist keine Floskel, sondern eine Aussage darüber, was man erwarten darf.

  • Sie beantwortet Fragen zur Bedienung, nicht Fragen zu deinen Zahlen. «Wie drucke ich den Schichtbericht?» kann sie. «Wie viel Umsatz hatte ich gestern?» nicht.

  • Sie erklärt, sie handelt nicht. Jonida bucht nichts, storniert nichts und ändert keine Einstellungen für dich.

  • Sie kennzeichnet Unsicherheit. Wo sie sich nicht sicher ist, sagt sie es und bietet den Weg zum Support an, statt eine plausibel klingende Antwort zu erfinden.


Wer eine KI im Betrieb einsetzt, muss ihr Ergebnis einschätzen können. Eine Assistentin, die zugibt, dass sie etwas nicht weiss, ist im Service mehr wert als eine, die immer eine Antwort hat.


Wirt sitzt nach Betriebsschluss mit dem Tablet im leeren Gastraum

So legst du los

Einrichten musst du nichts, und freischalten auch nicht. Jonida kommt mit dem August-Release in die Apps und kostet nichts zusätzlich. In JamWaiter findest du sie auf dem Tablet in der Seitenleiste und auf dem Handy als obersten Eintrag im Mehr-Menü, in OrderAdmin in der Hilfe-Seitenleiste. Die Antworten kommen auf Deutsch, die Bedienoberfläche gibt es wie gewohnt auf Deutsch, Englisch und Italienisch.

Ein Tipp aus der Praxis: Zeig sie neuen Mitarbeitenden am ersten Tag. Nicht als Schulung, sondern als Satz nebenbei, «wenn du etwas nicht weisst, frag hier zuerst». Das nimmt die Hemmung, mitten im Service zu fragen, und entlastet genau die Leute, die sonst alles erklären.

Ebenfalls in diesem Release: mehrsprachige Belege. Küchenbons, Zwischenrechnungen und Zahlungsbelege lassen sich auf Deutsch, Englisch oder Italienisch drucken, einstellbar in der Druckerverwaltung von OrderAdmin.


Alle Details stehen in den Release-Notes zum August-Release.

Mehr zum Kassensystem selbst findest du auf der Produktseite von JamWaiter.

Wenn du noch am Vergleichen bist, hilft dir der Beitrag Kassensysteme Schweiz im Vergleich weiter.


Häufige Fragen zu Jonida

Was kostet Jonida?

Nichts extra. Jonida ist in JamWaiter und OrderAdmin enthalten, so wie sie heute Fragen beantwortet und erklärt. Es gibt kein separates Abo und keine Freischaltung.

Nein. Sie steckt in JamWaiter am Tisch und in OrderAdmin im Backoffice. Im Backoffice ist sie ein zusätzlicher Modus in der Hilfe-Seitenleiste, neben der Dokumentation und dem Support-Chat.

Aus der Dokumentation im Hilfe-Center. Sie sucht dort die passenden Stellen und formuliert daraus eine Antwort mit Link auf den Artikel und auf den passenden Screen in der App.

Dann sagt sie das und bietet an, an das Support-Team zu übergeben. Der Support antwortet im selben Chat und sieht den bisherigen Verlauf, die Frage muss also nicht wiederholt werden.

Nein. In der aktuellen Fassung beantwortet sie Fragen zur Bedienung, keine Fragen zu deinen Geschäftszahlen.

Nein. Mit der aktualisierten App ist Jonida da: in JamWaiter auf dem Tablet in der Seitenleiste und auf dem Handy im Mehr-Menü, in OrderAdmin in der Hilfe-Seitenleiste.

Die Antworten kommen auf Deutsch, weil die Dokumentation auf Deutsch geführt wird. Die Bedienoberfläche gibt es auf Deutsch, Englisch und Italienisch.


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